Physiotherapie & Logopädie  in Schwerin
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Unsere Erfahrungen für Ihre Gesundheit

Robert-Beltz-Str.2 | 19059  Schwerin  

Physiotherapie: 0385 796464 

Logopädie: 0385 796465

© Elke Wilitzki, 2011-2018

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo - Fr : 7:00 Uhr - 18:30 Uhr

und nach Vereinbarung

Die Behandlung der frühkindlichen Reflexe (INPP)

INPP ist die Abkürzung für "The Institute of Neuro-Physiological Psychology", ansässig in Chester/England. Seit den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat das INPP unter Leitung von Dr. Peter Blythe (bis 2001) und Sally Goddhard Blythe (seit 2001) Auswirkungen frühester Störungen in der Entwicklung des Zentralen Nervensystems auf die weitere kindliche Entwicklung in Bezug auf Bewegung, Wahrnehmung, Verhalten und Lernen erforscht und dabei das Weiterexistieren frühkindlicher Reflexe, die somit über ihre eigentliche physiologische Waltezeit hinaus (die ersten Lebensmonate) vorhanden sind, als mitverantwortlich an Entwicklungsauffälligkeiten in diesem Bereich ausgemacht.
Kindertherapie Schwerin Physiotherapie Schwerin Kinderphysiotherapie Schwerin Lymphdrainage Schwerin Bobath-Therapie-Kinder Kindertherapie Manuelle Therapie Schwerin Vojta-Therapie Kinder Physiotherapie Schwerin

Durch die Behandlung frühkindlicher Reflexe neue Wege bahnen und so neue Entfaltungs- und

Entwicklungsmöglichkeiten schaffen!

Heulsuse - Zappelphilipp - Tollpatsch - Träumerle - Mimose... ungeschickt, überspannt, überempfindlich, chaotisch, ängstlich... Lese- und Rechtschreibschwäche, ADS, ADHS, Dyskalkulie, Angststörungen... Finden Sie Ihr Kind oder sich selbst in diesen Zuschreibungen oder Diagnosen wieder oder können Sie einige der folgenden Feststellungen bejahen? Dann könnte Ihr Kind oder auch Sie von INPP-Diagnostik und INPP-Behandlung profitieren.

Als Ihr Kind noch klein war, war Ihnen aufgefallen, dass:

es unruhig und fordernd war, es häufig Wutanfälle hatte und scheinbar im Trotzalter verharrte es hat auffallend schnelle Stimmungsumschwünge hatte es überängstlich war und „klammerte“ es gelegentlich noch ins lange ins Bett gemacht hat es ungeschickt und tollpatschig war es allergieanfällig und häufig krank war es nur sehr schwer oder gar nicht einen festen Schlafrhythmus entwickelte

Bei Ihrem Vorschul- oder Schulkind fällt Ihnen auf, dass:

es mit dem Gleichgewicht und Koordination Probleme hat es unter- oder überempfindlich ist und bestimmte Reize (akustische Reize, visuelle Reize , Berührungsreize…)  sucht oder verhindern möchte  es ist leicht ablenkbar und oft unkonzentriert wirkt es bereits Geübtes und Gelerntes schnell wieder vergisst es auf seinem Stuhl zappelt und nur mit Mühe still und aufrecht sitzen kann es Aufgaben nur sehr langsam erledigt es Schwierigkeiten hat, Fakten und Ereignisse in eine logische Abfolge zu bringen es Buchstaben beim Lesen und Schreiben verdreht und Fehler beim Abschreiben von der Tafel oder aus dem Buch macht es eine verkrampfte Stifthaltung hat es Schwierigkeiten beim Rechnen hat es eine undeutliche Aussprache hat und das Vorlesen meist nur mühevoll, ausdruckslos und monoton gelingt

Bei Jugendlichen, Erwachsenen (incl. Ihnen) fällt Ihnen auf, dass: 

es Aufmerksamkeitsschwierigkeiten gibt es Organisationsprobleme gibt es psychosomatische Beschwerden gibt, verschiedene Ängsten vorhanden sind, die sich hinderlich auf das alltägliche und berufliche Leben auswirken und häufig in besonderen Stresssituationen zum ersten Mal auftauchen (z. B. Höhenangst, unerklärliche und plötzliche Ängste, Agoraphobie), sie zu Haltungsfehlern neigen
Bei Erwachsenen zeigen sich im Grunde ähnliche Symptome zeigen wie bei älteren Kindern. Teilweise haben sie aber gelernt, bestimmte Impulse zu vermeiden oder zu kompensieren. Nicht selten finden sich aber überängstliche oder depressive Verhaltensweisen und wenig selbstbewusstes, selbstkritisches Handeln. Andererseits sind auch oft eine mangelnde Impulskontrolle, Kritikunfähigkeit, innere Unausgeglichenheit oder Gleichgewichtsprobleme zu beobachten. Außerdem können auch Kopfschmerzen, Schulter-und Nackenverspannungen, Schwindel sowie depressive Verstimmungen in jahrelanger Kompensation mangender motorischer Reife oder tonischer Dysbalancen begründet sein. Mit Hilfe des INPP-Konzeptes können bei Kindern ab ca. 5 Jahren, Jugendlichen und auch Erwachsenen unreife neuromuskuläre Muster im jeweiligen Ausprägungsgrad erfasst und mit spezifischen Bewegungsübungen behandelt werden. Am Anfang steht also die Diagnostik, mit der erkannt wird, ob unreife neuromuskuläre Muster tatsächlich die Ursache für die Probleme bei Ihrem Kind oder Ihnen sind. Erst wenn das festgestellt wurde, kommt es zur Behandlung mit spezifischen Bewegungsübungen, mit denen eine nachträgliche Ausreifung und Hemmung bestehender Restreaktionen erreicht werden kann und es zur Verbesserung der neurophysiologischen Basis für höhere Hirnfunktionen kommt. Diese Bewegungsübungen müssen 1-1 1/2 Jahre lang täglich zu Hause durchgeführt werden. Dafür werden Sie qualifiziert angeleitet und regelmäßiger beraten und unterstützt. Im Folgendem finden Sie häufige Hinweise aus Lebensgeschichten und Problemen von Kindern, deren frühkindliche Reflexe länger als üblich ausgeprägt sind.

Häufige Auffälligkeiten in Schwangerschaft und Babyalter

Schwangerschaftskomplikationen, extremer Stress, Frühgeburt Geburtskomplikationen (z.B. Beckenendlage, Kaiserschnittentbindung, Sturzgeburt) intensivmedizinische Betreuung, schwere Erkrankungen im Säuglingsalter Unruhe, Schlafprobleme, häufiges Schreien, „anspruchsvolles Baby“ oder auffällig ruhiges, bewegungsarmes Baby, KISS Muskulärer Hypertonus (stark angespannt) oder Hypotonus (schlaffe Muskeln) Verspätete motorische Entwicklung, Auslassen des Krabbelns oder ungewöhnliche Fortbewegungsmuster bei Babys wie Porutschen, Rollen, Häschenhüpf notwendige physiotherapeutische Behandlung

Im Kindergartenalter

Hinweise auf frühkindliche Reflexe aus dieser Zeit sind: Roller- oder Fahrradfahren und An- und Auskleiden fällt schwer, selbst Anschaukeln klappt nicht, Ungeschicklichkeit beim Treppensteigen, Klettern, Werfen, Fangen, Essen etc. Feinmotorische Ungeschicklichkeit oder Verweigerung dieser Aktivitäten (Malen, Schneiden, Basteln) schlechtes Gleichgewicht, ausgeprägte Reiseübelkeit schlechte Haltung, kontinuierliches Sitzen im Zwischenfersensitz Allergien, Infektanfälligkeit ausgeprägte Ängste, nicht altersgemäße Trotz- und Wutanfälle, schwer zu führen, festhalten an ungünstigen Verhaltensmustern bleibt nicht lange bei einem Spiel, kann nicht allein spielen, schlechte Planungsfähigkeit eine Ergotherapie wird empfohlen

In der Schule

wird oft offensichtlich, dass sich die Probleme nicht „ausgewachsen“ haben und mit steigenden Anforderungen kommt es, je nachdem welcher der Reflexe dominiert, zu mehreren der folgenden belastenden Auffälligkeiten: Schlechte oder ungewöhnliche Sitzhaltung, nicht festgelegte Händigkeit, verkrampfte Stifthaltung, Zeilen können beim Schreiben nicht eingehalten werden, schwer leserliche Schrift vertauschen von Ziffern/ Buchstaben innerhalb einer Zahl/ eines Wortes, Probleme beim Abschreiben von der Tafel, Lesen und Schreiben können nicht automatisiert werden Konzentrationsschwierigkeiten, „Zappeln“ oder schnelles Ermüden Abneigung gegen sportliche Aktivitäten, Ungeschicklichkeit schlechte Organisationsfähigkeit, Orientierung und Zeitmanagement (verliert viele Sachen, Reihenfolgen und Arbeitsanweisungen abarbeiten fällt schwer, vertauscht Buchstabenrichtungen, trödelt.....) Verhaltensauffälligkeiten bleiben oder prägen sich aus (Ängste oder Aggressionen, impulsives Verhalten, spielen des Klassenclowns, Verweigerung, Verzweiflung etc.) Schwierigkeiten mit der Lautverarbeitung und der Auge-Handkoordination Bei sehr vielen Kindern mit AD(H)S, Lese–Rechtschreib-Schwäche, Dyskalkulie, anderen Lernproblemen trotz guter Intelligenz sind persistierende (also bleibende) frühkindliche Reflexe eine wesentliche Ursache der Probleme.

Enttäuschungen trotz täglichen Übens

Das Zusammenleben mit den betroffenen Kindern wird von den Eltern häufig als anstrengend oder sogar überfordernd erlebt. Eltern und Kinder bekommen trotz vieler Mühen oft ein negatives Feedback von ihrer Umwelt. Enttäuschend ist auch, dass mit viel Aufwand durchgeführte Erziehungsänderungen, Therapien und Fördermaßnahmen (Ergo-, Physio- oder Psychotherapie, Nachhilfeunterricht, tägliches Üben des Schulstoffes etc.) nicht den erwarteten Erfolg zeigen. Sie trainieren überwiegend höher geordnete Fähigkeiten auf der kognitiven und der Kleinhirnebene. Die Probleme können damit besser kompensiert werden. Aber die Einflüsse der Reflexe, die auf der entwicklungsgeschichtlich viel grundlegenderen Ebene des Hirnstammes funktionieren, werden dadurch nicht verändert. Es ist, als würde man den Bau eines Hauses mit dem Dach und nicht mit dem Fundament beginnen. Parallel oder im Anschluss zu einer erfolgreichen neurophysiologischen Entwicklungsförderung greifen diese Maßnahmen viel schneller und deutlicher.

INPP - Diagnostik und Behandlung neurophysiologischer

Entwicklungsverzögerungen

 Kind beim Ballspiel Kind beim Malen
Informationen zur diagnostischen und therapeutischen Vorgehensweise bei neurophysiologischen Entwicklungsstörungen nach INPP, können Sie hier nachlesen: Infos
Kind mit Stift
Wenn Ihr Kind oder Sie unter einigen der oben genannten Symptome leiden, können Sie gern einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.
Geben wir unseren Kindern „Wurzeln“ und „Flügel“ mit! Stärken wir ihre „Wurzeln“, damit ihnen die „Flügel“ Freude machen und sie auch bei Sturm und Wind im Gleichgewicht bleiben!                                                                                                    (Dorothea Beigel)                                                                             
Junge beim Klettern Kinder beim Schreiben
Ansprechpartnerin: Daniela Parge [Physiotherapeutin / INPP-Therapeutin]
Kontakt
INPP ist eine Selbstzahlerleistung, einige Krankenkassen erstatten jedoch auf Anfrage die Kosten. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne die Gebührenliste zu.
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Robert-Beltz-Str. 2 | 19059 Schwerin | Physiotherapie 0385 796464 | Logopädie 0385 796465

INPP - Diagnostik und

Behandlung

neurophysiologischer

Entwicklungsverzögerungen

Seit den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat das INPP unter Leitung von Dr. Peter Blythe (bis 2001) und Sally Goddhard Blythe (seit 2001) Auswirkungen frühester Störungen in der Entwicklung des Zentralen Nervensystems auf die weitere kindliche Entwicklung in Bezug auf Bewegung, Wahrnehmung, Verhalten und Lernen erforscht und dabei das Weiterexistieren frühkindlicher Reflexe, die somit über ihre eigentliche physiologische Waltezeit hinaus (die ersten Lebensmonate) vorhanden sind, als mitverantwortlich an Entwicklungsauffälligkeiten in diesem Bereich ausgemacht.

Durch die Behandlung frühkindlicher Reflexe neue

Wege bahnen und so neue Entfaltungs- und

Entwicklungsmöglichkeiten schaffen!

Heulsuse - Zappelphilipp - Tollpatsch - Träumerle - Mimose... ungeschickt, überspannt, überempfindlich, chaotisch, ängstlich... Lese- und Rechtschreibschwäche, ADS, ADHS, Dyskalkulie, Angststörungen... Finden Sie Ihr Kind oder sich selbst in diesen Zuschreibungen oder Diagnosen wieder oder können Sie einige der folgenden Feststellungen bejahen? Dann könnte Ihr Kind oder auch Sie von INPP-Diagnostik und INPP-Behandlung profitieren.

Als Ihr Kind noch klein war, war

Ihnen aufgefallen, dass:

es unruhig und fordernd war, es häufig Wutanfälle hatte und scheinbar im Trotzalter verharrte es hat auffallend schnelle Stimmungsumschwünge hatte es überängstlich war und „klammerte“ es gelegentlich noch ins lange ins Bett gemacht hat es ungeschickt und tollpatschig war es allergieanfällig und häufig krank war es nur sehr schwer oder gar nicht einen festen Schlafrhythmus entwickelte

Bei Ihrem Vorschul- oder Schulkind fällt Ihnen auf, dass:

es mit dem Gleichgewicht und Koordination Probleme hat es unter- oder überempfindlich ist und bestimmte Reize (akustische Reize, visuelle Reize , Berührungsreize…)  sucht oder verhindern möchte  es ist leicht ablenkbar und oft unkonzentriert wirkt es bereits Geübtes und Gelerntes schnell wieder vergisst es auf seinem Stuhl zappelt und nur mit Mühe still und aufrecht sitzen kann es Aufgaben nur sehr langsam erledigt es Schwierigkeiten hat, Fakten und Ereignisse in eine logische Abfolge zu bringen es Buchstaben beim Lesen und Schreiben verdreht und Fehler beim Abschreiben von der Tafel oder aus dem Buch macht es eine verkrampfte Stifthaltung hat es Schwierigkeiten beim Rechnen hat es eine undeutliche Aussprache hat und das Vorlesen meist nur mühevoll, ausdruckslos und monoton gelingt

Bei Jugendlichen, Erwachsenen (incl. Ihnen) fällt Ihnen

auf, dass: 

es Aufmerksamkeitsschwierigkeiten gibt es Organisationsprobleme gibt es psychosomatische Beschwerden gibt, verschiedene Ängsten vorhanden sind, die sich hinderlich auf das alltägliche und berufliche Leben auswirken und häufig in besonderen Stresssituationen zum ersten Mal auftauchen (z. B. Höhenangst, unerklärliche und plötzliche Ängste, Agoraphobie), sie zu Haltungsfehlern neigen
Kind beim Ballspiel Kind beim Malen
Bei Erwachsenen zeigen sich im Grunde ähnliche Symptome zeigen wie bei älteren Kindern. Teilweise haben sie aber gelernt, bestimmte Impulse zu vermeiden oder zu kompensieren. Nicht selten finden sich aber überängstliche oder depressive Verhaltensweisen und wenig selbstbewusstes, selbstkritisches Handeln. Andererseits sind auch oft eine mangelnde Impulskontrolle, Kritikunfähigkeit, innere Unausgeglichenheit oder Gleichgewichtsprobleme zu beobachten. Außerdem können auch Kopfschmerzen, Schulter- und Nackenverspannungen, Schwindel sowie depressive Verstimmungen in jahrelanger Kompensation mangender motorischer Reife oder tonischer Dysbalancen begründet sein. Mit Hilfe des INPP-Konzeptes können bei Kindern ab ca. 5 Jahren, Jugendlichen und auch Erwachsenen unreife neuromuskuläre Muster im jeweiligen Ausprägungsgrad erfasst und mit spezifischen Bewegungsübungen behandelt werden. Am Anfang steht also die Diagnostik, mit der erkannt wird, ob unreife neuromuskuläre Muster tatsächlich die Ursache für die Probleme bei Ihrem Kind oder Ihnen sind. Erst wenn das festgestellt wurde, kommt es zur Behandlung mit spezifischen Bewegungsübungen, mit denen eine nachträgliche Ausreifung und Hemmung bestehender Restreaktionen erreicht werden kann und es zur Verbesserung der neurophysiologischen Basis für höhere Hirnfunktionen kommt. Diese Bewegungsübungen müssen 1-1 1/2 Jahre lang täglich zu Hause durchgeführt werden. Dafür werden Sie qualifiziert angeleitet und regelmäßiger beraten und unterstützt. Im Folgendem finden Sie häufige Hinweise aus Lebensgeschichten und Problemen von Kindern, deren frühkindliche Reflexe länger als üblich ausgeprägt sind.

Häufige Auffälligkeiten in Schwangerschaft und Babyalter

Schwangerschaftskomplikationen, extremer Stress, Frühgeburt Geburtskomplikationen (z.B. Beckenendlage, Kaiserschnittentbindung, Sturzgeburt) intensivmedizinische Betreuung, schwere Erkrankungen im Säuglingsalter Unruhe, Schlafprobleme, häufiges Schreien, „anspruchsvolles Baby“ oder auffällig ruhiges, bewegungsarmes Baby, KISS Muskulärer Hypertonus (stark angespannt) oder Hypotonus (schlaffe Muskeln) Verspätete motorische Entwicklung, Auslassen des Krabbelns oder ungewöhnliche Fortbewegungsmuster bei Babys wie Porutschen, Rollen, Häschenhüpf notwendige physiotherapeutische Behandlung

Im Kindergartenalter

Hinweise auf frühkindliche Reflexe aus dieser Zeit sind: Roller- oder Fahrradfahren und An- und Auskleiden fällt schwer, selbst Anschaukeln klappt nicht, Ungeschicklichkeit beim Treppensteigen, Klettern, Werfen, Fangen, Essen etc. Feinmotorische Ungeschicklichkeit oder Verweigerung dieser Aktivitäten (Malen, Schneiden, Basteln) schlechtes Gleichgewicht, ausgeprägte Reiseübelkeit schlechte Haltung, kontinuierliches Sitzen im Zwischenfersensitz Allergien, Infektanfälligkeit ausgeprägte Ängste, nicht altersgemäße Trotz- und Wutanfälle, schwer zu führen, festhalten an ungünstigen Verhaltensmustern bleibt nicht lange bei einem Spiel, kann nicht allein spielen, schlechte Planungsfähigkeit eine Ergotherapie wird empfohlen
Kind beim Klettern

In der Schule

wird oft offensichtlich, dass sich die Probleme nicht „ausgewachsen“ haben und mit steigenden Anforderungen kommt es, je nachdem welcher der Reflexe dominiert, zu mehreren der folgenden belastenden Auffälligkeiten: Schlechte oder ungewöhnliche Sitzhaltung, nicht festgelegte Händigkeit, verkrampfte Stifthaltung, Zeilen können beim Schreiben nicht eingehalten werden, schwer leserliche Schrift vertauschen von Ziffern/ Buchstaben innerhalb einer Zahl/ eines Wortes, Probleme beim Abschreiben von der Tafel, Lesen und Schreiben können nicht automatisiert werden Konzentrationsschwierigkeiten, „Zappeln“ oder schnelles Ermüden Abneigung gegen sportliche Aktivitäten, Ungeschicklichkeit schlechte Organisationsfähigkeit, Orientierung und Zeitmanagement (verliert viele Sachen, Reihenfolgen und Arbeitsanweisungen abarbeiten fällt schwer, vertauscht Buchstabenrichtungen, trödelt.....) Verhaltensauffälligkeiten bleiben oder prägen sich aus (Ängste oder Aggressionen, impulsives Verhalten, spielen des Klassenclowns, Verweigerung, Verzweiflung etc.) Schwierigkeiten mit der Lautverarbeitung und der Auge- Handkoordination Bei sehr vielen Kindern mit AD(H)S, Lese–Rechtschreib- Schwäche, Dyskalkulie, anderen Lernproblemen trotz guter Intelligenz sind persistierende (also bleibende) frühkindliche Reflexe eine wesentliche Ursache der Probleme.
Kinder beim Malen

Enttäuschungen trotz täglichen Übens

Das Zusammenleben mit den betroffenen Kindern wird von den Eltern häufig als anstrengend oder sogar überfordernd erlebt. Eltern und Kinder bekommen trotz vieler Mühen oft ein negatives Feedback von ihrer Umwelt. Enttäuschend ist auch, dass mit viel Aufwand durchgeführte Erziehungsänderungen, Therapien und Fördermaßnahmen (Ergo-, Physio- oder Psychotherapie, Nachhilfeunterricht, tägliches Üben des Schulstoffes etc.) nicht den erwarteten Erfolg zeigen. Sie trainieren überwiegend höher geordnete Fähigkeiten auf der kognitiven und der Kleinhirnebene. Die Probleme können damit besser kompensiert werden. Aber die Einflüsse der Reflexe, die auf der entwicklungsgeschichtlich viel grundlegenderen Ebene des Hirnstammes funktionieren, werden dadurch nicht verändert. Es ist, als würde man den Bau eines Hauses mit dem Dach und nicht mit dem Fundament beginnen. Parallel oder im Anschluss zu einer erfolgreichen neurophysiologischen Entwicklungsförderung greifen diese Maßnahmen viel schneller und deutlicher.
Wenn Ihr Kind oder Sie unter einigen der oben genannten Symptome leiden, können Sie gern einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.
Informationen zur diagnostischen und therapeutischen Vorgehensweise bei neurophysiologischen Entwicklungsstörungen nach INPP, können Sie hier nachlesen: Infos
Geben wir unseren Kindern „Wurzeln“ und „Flügel“ mit! Stärken wir ihre „Wurzeln“, damit ihnen die „Flügel“ Freude machen und sie auch bei Sturm und Wind im Gleichgewicht bleiben!                                                                                                    (Dorothea Beigel)                                                                             
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INPP ist die Abkürzung für "The Institute of Neuro-Physiological Psychology", ansässig in Chester/England.
Ansprechpartnerin: Daniela Parge (Physiotherapeutin / INPP-Therapeutin)
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